Top Tipps für Dein Münchner Studentenleben

Da wir unser Wissen gerne verbreiten, hier ein paar Tipps für Euer Studentenleben hier in München:

Got Cash?!

Natürlich ist es für Dich selbst und auch für Deinen Lebenslauf am besten einen guten Werkstudentenjob oder ein Praktikum zu machen. Aber wenn Du mal schnell an Geld kommen willst, gibt es noch Alternativen, die vielleicht nicht so bekannt sind:

Zentral, spontan und unkompliziert: experimenTUM führt wirtschaftliche Experimente am Stammgelände durch und entlohnt seine Teilnehmer ordentlich (circa 10 bis 14 Euro pro Stunde, wobei das immer unterschiedlich ausfällt). Auch wenn alle Plätze schon besetzt sind, bekommst Du trotzdem noch 4 Euro Entschädigung. Hierfür musst Du simple Fragen am PC beantworten, welche dann für Studien ausgewertet werden – das Ganze natürlich anonym. Das Geld bekommst Du gleich nach dem Experiment bar ausgezahlt, es besteht also kein Aufwand mit Bankverbindung, Steuer, etc. Wie kommt man an die Jobs? Melde Dich einfach auf der Website für den Newsletter an. Es werden regelmäßig E-Mails verschickt mit Terminen, zu denen Du Dich dann anmelden kannst. Aber Achtung: Schnell sein, denn die angebotenen Plätze sind schleunigst vergriffen.

München als Großstadt sollte man auch ausnutzen: Es finden hier ständig zahlreiche Messen, Hauptversammlungen und Veranstaltungen statt, wo sich Unternehmen präsentieren wollen. Firmen suchen immer kurzfristig Hilfe und wenden sich an verschiedene Messeagenturen, wo du auch aushelfen kannst. Die Jobs sind ganz unterschiedlich: von Kellnern über Promotion bis zur Auskunft ist alles dabei. Das Prinzip verläuft ungefähr so: Man “bewirbt” sich (kaum Aufwand, nettes Bild ist wichtig) über die Website bei einer Agentur, wie z.B. intercris oder mks, und kriegt dann die Jobangebote per E-Mail oder schaut regelmäßig auf der Website nach. Wenn Dir ein Event zusagt, kannst Du einfach antworten und erfährst innerhalb weniger Tage, ob Du den Job bekommen hast. Der Lohn liegt ungefähr bei 11,50 Euro die Stunde. Alternativ kannst Du auch bei Seiten wie Promotionsbasis nach passenden Angeboten suchen. Das Schöne ist, dass es wirklich abwechslungsreich ist, dass Du immer etwas anderes siehst und viele coole Leute kennenlernst. Dir sollte jedoch auch klar sein, dass die Arbeit teilweise nicht die anspruchsvollste und spannendste ist.

Und wenn Du doch etwas langfristiges (Werkstudentenjobs, Praktika, etc.) suchst, dann schau einfach auf unserer Jobbörse vorbei!

Alles Online!

Obwohl man nicht behaupten kann, dass es sinnlos wäre in die Vorlesungen zu gehen, lassen sich nunmal manche Veranstaltungen besser in Ruhe daheim anschauen. Da die meisten Vorlesungen aufgezeichnet werden (Info darüber gibt es am Anfang des Semesters), kann man sich den Weg und die Zeit sparen und sein Fach gemütlich zuhause ansehen. Die Aufzeichnungen findet man dann entweder auf Lecturio oder auf der moodle-Seite des Faches und sie werden die Tage nach der Veranstaltung hochgeladen. Praktisch ist auch, dass man die Videos in bis zu zweifacher Geschwindigkeit abspielen kann (bedarf nur eine kurze Eingewöhnung) und dass man sie auch offline über die Lecturio App am Handy, Tablett, etc. unterwegs erledigen kann. Jedoch sollte man aufpassen, denn in seltenen Fällen funktioniert das Aufzeichnen nicht. Aber dann kann man immer noch Kommilitonen nach ihren Notizen fragen. Zudem ist es wichtig, dass die Zeit richtig einplant und für die Aufschieber unter uns nicht alles für die Prüfungsphase lässt 😉

Münchner radeln!

Ein weiterer Tipp ist das MVG-Rad. Das Konzept funktioniert so: Du hast eine App mit einer Karte, auf der Du sehen kannst, wo sich das nächste Rad oder die nächste Station (eine vor dem Haupteingang der TU und eine direkt vor dem Nordgebäude) befindet. Wenn Du das Rad gefunden hast, buchst Du es über die App und bekommst einen Code, den Du am Rad-Display eingibst und schon kannst Du losfahren, ohne das Rad wieder am selben Ort abstellen zu müssen. Kinderleicht! Zusätzlich kannst Du ein Rad auch für 15 Minuten reservieren, um sicherzugehen, dass es Dir niemand wegschnappt. Für 12 Euro im Semester (für Studenten) bekommt man jeden Tag 30 Minuten frei und jede weitere Minute kostet 5 Cent. Wenn Du kein Tarif-Paket willst, kannst Du einfach für 5 Cent die Minute fahren, aber Du bekommst auch keine Freiminuten. Außerdem werden Dir 10 Freiminuten gutgeschrieben, wenn man das Rad an einer MVG-Station zurückgibt. Die Anmeldung erfolgt über deine TUM E-Mail Adresse, damit Du den Studentenrabatt bekommst. Bei Problemen gibt es auch eine kompetente Hotline, die in der Regel zu erreichen ist.

Brunchfanatiker?

Dann bist Du jeden Sonntag im Vorhoelzer Café Forum auf der Dachterasse der TU genau richtig! Von 9 bis 14 Uhr bekommt man dort ein sehr leckeres Brunchbuffet aufgetischt. TU Studenten kommen für 12 Euro weg und dürfen einen nicht TU-Studenten Gast für den selben Preis mitnehmen, während Nichtstudierende 17 Euro zahlen –im Preis ist eine Saftschorle inklusive. Man bekommt eine super Auswahl von verschiedenem Aufschnitt, Müsli über Pancakes, Ei mit Bacon (oder Bacon mit Ei?) bis zu Ziegenkäse mit Birne (!) und zum Abschluss auch noch Kuchen. Da schafft man es sowieso nicht alles durchzuprobieren. Im Sommer kann man sich zudem noch auf die gemütliche Terrasse setzen, die zu chilliger Musik einen wundervollen Blick über München bis zu den Bergen gewährleistet. Der perfekte Start in den Tag!

A Little Culture?

Das Residenztheater bietet einen WhatsApp-Ticker an, durch den Du fast täglich über günstige Tickets für Studenten zu verschiedensten Vorstellungen informiert wirst. So findet man oft spontan noch eine aufregende Abendbeschäftigung, und das größtenteils noch unter dem Kinoeintrittspreis. Anmelden kann man sich auf der Website unter Junges Resi und Studenten. Hier gibt es auch noch einen passenden Newsletter.
Wem das noch nicht genug ist, wie wäre es mit der Oper? Die Bayerische Staatsoper bietet Studententickets für locker unter zehn Euro an. Schwing dich also von der Couch und erlebe mal ein bisschen Kultur! Der Preis beträgt meist die Hälfte der Stehplatzkarte. Wobei die Stehplätze hohe Sitzbänke haben, das heißt man muss nicht wirklich stehen. Dank Saisonkarten sind oft Plätze frei, und wenn man sich geschickt anstellt kann man in der nächsten Pause einfach die freien Plätz besetzen. Es besteht sogar die Möglichkeit, sich gegen Pfand ein Monokel ausleihen (kurz prüfen, dass es keine Schäden hat). Die Tickets bekommt man im Vorverkaufsbüro am Odeonsplatz, wo man sich auch gleich mehrere für begehrte Vorstellungen – für den ermäßigten Preis vorallem – besorgen kann.
Und wenn Du doch lieber ins Kino willst: hast Du schon mal was von der Sneak Preview gehört? Einmal in der Woche (der Tag kommt auf das Kino an) werden hier unveröffentlichte Filme gezeigt. Man weiß nie was man zu Sehen bekommt: die neusten Blockbuster, aber teilweise auch interessante Dokumentationen, welche man sonst nicht zu Gesicht bekommen hätte. Es ist jedes mal eine neue Überraschung! Für den Eintritt bezahlt man einen geldbeutelschonenden Preis von circa 6,50 €. Manche Kinos bieten die Preview auch auf Englisch an, andere auf Deutsch. Einfach mal online nachschauen!

Last but not least: die Fachschaft Deines Studienganges!

Hier lernst Du nette Leute kennen, bist immer auf dem neusten Stand, kannst Dich aktiv einbringen, etwas bewegen und es macht einfach verdammt viel Spaß. Schau einfach mal vorbei! Du wirst es sicher nicht bereuen 😉

  • Die Fachschaft TUM SOM