Abwechslung in der Prüfungsphase? StudySmarter!

Du weißt schon jetzt nicht mehr, wie Du den Berg von Karteikarten vor Dir lernen sollst? Dein Kopf raucht schon jetzt und Deine scheinbar endlos langen Skripte bereiten Dir ernsthaft Kopfschmerzen? Pünktlich zum Start der Klausurenphase haben wir das in dieser Situation wohl hilfreichste Start-Up am Start-Up-Himmel für Dich zu einer Lösung befragt: StudySmarter!

Das Konzept in Short: StudySmarter ist das erste E-Learning Start-up, das Technologien wie Natural Language Processing und Machine Learning in den Lernprozess von Studierenden integriert. Infolgedessen wird Smart Studying Content – Zusammenfassungen, Mind-Maps und Abfragen – automatisch von  Algorithmen erstellt. Zusätzlich wird durch eine Statistik- und Gamification Komponente eine nachhaltige Motivationssteigerung erreicht.

Was das in der Praxis bedeutet, wie den Jungs von StudySmarter die Idee dazu gekommen ist und was sie beim Gründen erlebten, haben wir für Euch im Interview erfragt!

Mit eurem Tool sprecht ihr von der Revolution des Lernens. Was ist eure Vision dahinter und wie habt ihr das realisiert?

Wir wollen es jedem ermöglichen seine individuellen Bildungsziele zu ermöglichen, so dass jeder alles lernen kann was er oder sie möchte. Infolgedessen wollen mit StudySmarter jeden Lernenden individuell unterstützen, um seinen Lernprozess so einfach, interaktiv und effizient wie möglich zu gestalten. StudySmarter ermöglicht dies durch ausgeprägte Community, Gamification Elemente und kann darüber hinaus Lernmaterialien automatisch aufbereiten.

Nun habt ihr alle das Studentenleben durchlaufen und euch dabei durch viele Lernphasen gequält. Hat das zu eurer Idee geführt?

Wir sind selbst durch unser eigenes Studium auf die Idee hinter StudySmarter gekommen. Wir haben die Probleme selbst und bei Kommilitonen erlebt. Angefangen von der sehr zeitaufwändigen und stressigen Prüfungsvorbereitung, die oftmals nicht die gewünschten Ergebnisse liefert, bis hin zum nicht-Bestehen der Prüfungen. Das Problem liegt nicht in den mangelnden intellektuellen Fähigkeiten der Studierenden oder dem Interesse an dem Fachgebiet, sondern an der fehlenden Lernstruktur. Viele Studierende wissen nicht wie sie sich gut auf Prüfungen vorbereiten können und erhalten auch nur wenig Unterstützung durch Ihre Universität. So wird viel Potential verschwendet, viele verlieren den Spaß am Studium und die Zufriedenheit sinkt.

Mit StudySmarter wollen wir diese Unterstützung flächendeckend anbieten, um jeden Studierenden eine gute Lernstruktur zu ermöglichen. Ferner wollen wir den Austausch von Studierenden innerhalb von Kommilitonen innerhalb von Lehrveranstaltungen steigern –  gemeinsam lernen macht mehr Spaß und führt zu besseren Ergebnissen. Wir bieten StudySmarter kostenfrei an, damit jeder sein Lernprozess vereinfachen kann und sein Studium der Wahl so gut wie möglich bestehen kann.

Jedes Startup hat seine eigene Gründerkultur. Wie sieht eure aus und was macht euch besonders?

Wir gründen StudySmarter zu viert mit jeweils unterschiedlichen (Studien-)Hintergründen. So haben wir auch die verschiedenen Aufgaben an unserem Start-up aufgeteilt. Hierbei ist die Arbeit vor allem durch das Vertrauen in die Fähigkeiten und Leistungsbereitschaft der anderen Teammitglieder geprägt und sind so verhältnismäßig dezentral aufgestellt.

Darüber hinaus mussten wir einen gewissen Pragmatismus entwickeln, da selten alles so läuft wie es geplant war, man in sehr vielen Situationen improvisieren muss und wir stets kurzfristige Lösungen für aufkommende Probleme kreieren müssen.

Wir haben das Glück unser Büro direkt am Innenstadt Campus der TUM zu haben und können so noch sehr viel besser mit Studierenden unsere Plattform testen. Es ist für uns das wichtigste das User Feedback zu hören und die Problemsituation und individuelle Lerntypen noch besser zu verstehen, um StudySmarter weiterentwickeln zu können und Studierende noch besser in Ihrem Studium unterstützen zu können.

Ein Unternehmen zu gründen ist immer ein großer Schritt und mit vielen Risiken verbunden. Habt ihr jemals ans Scheitern gedacht und kann man bei einer Gründung überhaupt scheitern?

Ganz klar Nein. Natürlich birgt ein Start-up immer Risiken aber die gemachten Erfahrungen und der erlebte Spaß sind dieses Risiko auf jeden Fall wert. Die Arbeit an StudySmarter stellt für uns alle einer der wertvollsten Zeiten unseres Lebens dar, in der man sich persönlich und fachlich extrem weiterentwickelt hat.

Wir versuchen das Risiko auch durch das konstante Überprüfen der Akzeptanz für unsere Lösung und ob wir die Probleme von Studierenden lösen zu minimieren. Entlang des Entwicklungsprozesses haben wir jede Woche mit Studierenden gesprochen, Mock-ups und Prototypen vorgeführt und getestet, um kontinuierlich Nutzerfeedback zu erhalten.

Umso mehr freut es uns, dass sich in der ersten Woche bereits über 1.000 Studierende auf der StudySmarter Plattform angemeldet haben und das (positive) Feedback zu hören.

Was waren die größten Schwierigkeiten die ihr auf eurem Gründungsweg überwinden musstet und wie seid ihr mit der Doppelbelastung durch Startup und Studium umgegangen?

Die größte Schwierigkeit war tatsächlich die Fokussierung auf bestimmte Features für die erste marktfähige Version. Lernen ist ein komplexes und sehr individuelles Thema und unser Ansatz eine Plattform für alle Studierenden zu entwickeln, resultierte in unglaublichen vielen Feature Ideen. Mit den Ressourcen eines Start-ups kann man natürlich nicht immer alles umsetzen und wir mussten viel, bspw. ein Mobile App, nach hinten verschieben, um die Qualität der entwickelten Features garantieren zu können. Ihr könnt also gespannt sein, was wir noch alles geplant haben.

Wir legen aktuell den Fokus ganz klar auf StudySmarter, weil wir in den letzten Monaten gesehen haben, dass wir wirklich die Chance habe das Leben aller 2.8 Millionen Studierende in Deutschland zu verbessern und einfacher zu machen. Dafür arbeitet man sehr gerne bis tief in die Nacht!

Natürlich wollen wir auch unser Studium vollenden, was auch eine ideale Möglichkeit darstellt selbst StudySmarter in der eigenen Klausurphase auszutesten und neue Ideen zu entwickeln.

Jetzt habt ihr euer Produkt erst vor kurzem gelauncht, trotzdem würden wir gerne mit euch einen Blick in die Zukunft wagen. Wo geht es mit StudySmarter hin und wo seht ihr euch in 5 Jahren?

Wir wollen in 5 Jahren die Plattform für das Studium darstellen und jeden Studierenden optimal und individuell in seinem Lernprozess unterstützen. Dafür werden wir Features anbieten, die den gesamten Lernprozess digitalisieren, angefangen von einem automatisch erstellten, individuellen Lernplan bis hin zu einer Vorhersage deiner Prüfungsnote basierend auf deinem Lernfortschritt.

Studierenden werden wir noch mehr Zeit sparen, indem wir die Intelligenz unserer Plattform noch weiter ausbauen, beispielsweise in Form von individuellen Lerntipps und automatisch generierten Karteikarten. StudySmarter wird der einfachste und nachhaltigste Weg im Studium zu lernen darstellen.

Natürlich wird StudySmarter weiterhin kostenfrei nutzbar sein.

Also dann: ab an den Schreibtisch mit Study Smarter! 🙂

Eure Fachschaft TUM SOM 

P.S.: Über StudySmarter kannst Du Dich noch morgen, am 06.02., am Stammgelände vor dem Student Service Center informieren und die Gründer perösnlich kennenlernen!